KI-Transparenz Erst das Fundament. Dann KI. — auch bei Compliance.
Die Transparenz-Pflichten des EU AI Act sind seit dem 2. August 2026 in Kraft. Für mich als KI-Berater bedeutet das: Nicht nur Du als Kunde musst compliance-konform sein — ich muss es genauso zeigen können.
Meine KI-Kompetenz
Der EU AI Act verlangt seit Februar 2025, dass alle, die KI beruflich einsetzen, eine nachvollziehbare KI-Kompetenz haben.
- ✓7 Jahre Automotive, davon 2,5 Jahre sicherheitskritisches Steer-by-Wire nach ISO 26262
- ✓Systems Engineering und Anforderungsmanagement
- ✓Produktive Praxis mit n8n, Claude API und OpenAI API in echten Kundenprojekten
- ✓Kontinuierliche Weiterbildung zu EU AI Act, DSGVO und ISO 42001
Transparenz auf dieser Website
Bilder & Portraits
Einzelne Portraits und Illustrationen wurden mit KI-Bildgeneratoren erstellt oder bearbeitet. Seit 2. August 2026 werden diese entsprechend Art. 50 EU AI Act mit dem Hinweis „KI-generiert" markiert.
Texte
Alle Inhalte werden von mir persönlich redaktionell geprüft und freigegeben — auch wenn KI zur Recherche, Struktur oder für einen Textentwurf verwendet wurde.
Chatbot / Live-KI-Interaktion
Aktuell keine. Falls in Zukunft ein Chatbot integriert wird, wird er sich zu Beginn eindeutig als KI zu erkennen geben.
Testimonials & Case Studies
Alle Testimonials stammen von echten Kunden und sind mit deren schriftlicher Freigabe veröffentlicht.
Was das für Deine Projekte bedeutet
Wenn ich KI-Automatisierung in Deinem Unternehmen aufbaue, gehört Compliance zum Handwerk — nicht als Nachgedanke.
- ✓Risiko-Klassifizierung vor der Umsetzung
- ✓Dokumentation aller eingesetzten KI-Systeme
- ✓Nutzer-Transparenz dort, wo Personen direkt mit dem System interagieren
- ✓DSGVO-Anforderungen laufen parallel mit, nicht hinterher
- ✓Self-hosted — keine US-Cloud, wenn es nicht sein muss
Drei Beispiele aus der Praxis
Was zu prüfen ist, was ich übernehme, was Du machst — anhand typischer Szenarien.
Anfragen-Triage (Beispiel Immobilien Morsink)
Kein Hochrisiko, weil der Mensch die finale Freigabe macht — aber Transparenz gegenüber Kandidaten wenn sie mit KI-Screening interagieren.
Risiko-Klassifizierung schriftlich, Datenschutz-Konzept, Auswahl EU-gehostetes KI-Sprachmodell.
Kommunikation an Kandidaten, Freigabe-Prozess definieren, DSGVO-Info-Text auf Bewerbungsseite anpassen.
Chatbot auf Deiner Website
Der Chatbot muss sich zu Beginn eindeutig als KI zu erkennen geben (Art. 50) — kein Vorspielen menschlicher Identität.
Bot-Konfiguration mit klarem KI-Hinweis, Eskalations-Pfad zu Mensch, Log-Konzept.
Content-Freigabe, wer eskalierte Fälle übernimmt, Nutzungsbedingungen anpassen.
Automatische Berichte / Reporting
Rein interne Nutzung meist unkritisch — aber DSGVO greift, sobald Personendaten fließen. Dann müssen KI-Sprachmodelle EU-gehostet sein.
Modell-Auswahl (EU-Region), Log-Konzept, Datenschutz-Folgenabschätzung wenn nötig.
Redaktionelle Freigabe der Reports, interne Verantwortung klären.
Diese Beispiele illustrieren typische Fälle — sie sind kein abschließender Katalog. Jedes Projekt bewerten wir individuell auf Deine konkrete Situation, Deine Daten, Deine Nutzer und Deine Branche. Was für ein Immobilien-Portfolio passt, ist bei einem Steuerbüro anders zu bewerten.
Häufige Fragen
Ist meine KI-Anwendung Hochrisiko-KI? +
In den meisten Mittelstands-Projekten: nein. Hochrisiko im Sinne von Anhang III betrifft etwa Personalauswahl mit automatisierter Entscheidung, Kreditwürdigkeitsprüfung oder kritische Infrastruktur. Ein Workflow, der E-Mails vorsortiert und einem Menschen zur Freigabe vorlegt, fällt in der Regel nicht darunter. Die Klassifizierung mache ich trotzdem in Phase 1 — schriftlich, damit sie belegbar ist.
Was passiert, wenn sich der AI Act ändert? +
Der Rollout ist gestuft: AI Literacy und Verbote gelten seit Februar 2025, die Transparenz-Pflichten aus Art. 50 seit 2. August 2026 (aktuell in Kraft), weitere Pflichten folgen. Bei laufenden Betriebs-Verträgen prüfe ich quartalsweise, ob sich für Deine Systeme etwas ändert. Bei abgeschlossenen Projekten melde ich mich, wenn eine Änderung Dich betrifft.
Brauche ich einen KI-Beauftragten? +
Gesetzlich vorgeschrieben ist die Rolle nicht — anders als der Datenschutzbeauftragte. Praktisch sollte aber eine Person benennbar sein, die über erlaubte Modelle entscheidet und die Nutzung im Haus koordiniert. In kleineren Betrieben ist das oft die Geschäftsführung selbst. Wichtig: nicht dieselbe Person wie der DSB, sonst entsteht ein Interessenkonflikt. Mehr dazu auf der Seite zur Methode.
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